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Bobtail-Hündin „Yill“:
Yill
ist die Hündin von Angelika
Mielert und der Anlaß für die Gründung der Reha-Gruppe. Mit 3
Jahren erlitt sie nach einem Sprung beim Ballspielen einen doppelten
Bandscheibenvorfall mit Nervenabriß und starker Schädigung des Rückenmarks.
Dies führte zur kompletten Lähmung der Hinterhand, so daß ein selbständiges
Laufen für Yill nicht mehr möglich war. Nach OP und Beendigung der
tierärztlichen Behandlung wurde sie mit Bewegungstherapie und Tens in
Eigenregie weiter therapiert. Nach zwei Monaten konnte sie wieder laufen.
Auch wenn eine Beeinträchtigung des Gangbildes zurückgeblieben ist, ist
Yill absolut schmerzfrei und hat von ihrer Lebensqualität nichts einbüßen
müssen. Auch heute noch wird sie durch die Mitglieder der Reha-Gruppe zu
Übungszwecken behandelt und ist dadurch zu unserem
„Vereins-Maskottchen“ geworden.
Schäferhund-Rüde „Kalif“:
Kalif hat eine schwere Hüftgelenksdysplasie.
Um die Schmerzen zu lindern, wurde eine Denervation
an beiden Hüftgelenken vorgenommen. Dabei wurde der Ischias-Nerv verletzt,
was eine Lähmung des rechten Hinterlaufs zur Folge hatte. Durch eine
kombinierte Therapie aus Krankengymnastik,
Bodenarbeit,
Tens-Behandlung
und Anabolika-Spritzen
zum Muskelaufbau sowie Akupunktur
und Neuraltherapie
von einem Tierarzt konnte der geschädigte Nerv wiederhergestellt und die
atrophierte Muskulatur wieder aufgebaut werden.
Leider war die Schmerzlinderung der Denervation nicht von Dauer, so daß bei
Kalif eine Goldimplantation
durchgeführt wurde. Die Nachbehandlung zum Auftrainieren der Muskulatur
bestand wiederum aus Anabolika-Gaben, Tens-Behandlung und
Therapieschwimmen. Durch den Einsatz dieser sich ergänzenden
Behandlungsmethoden ist Kalif heute schmerzfrei und hat neue Lebensfreude gewonnen.
Rottweiler-Rüde “Astor”
Im
Junghundalter wurde bei Astor eine so schwere Hüftgelenksdysplasie
diagnostiziert, daß zum Einschläfern geraten wurde. Die Folgeschäden in Form
von Überlastungsarthrosen an den Vorderläufen, Ellenbogen und
Schultergelenken sowie der Wirbelsäule führten zu Entzündungsprozessen und
massiven Schmerzzuständen, die seinen Allgemeinzustand weiterhin
verschlimmerten.
Bei Astor wurde zur Schmerzlinderung beidseitig eine Durchtrennung
des Pectineus-Muskels und eine Denervation
durchgeführt. Er erhielt anschließend manuelle
Therapie und Tens-Behandlungen sowie
Bodenarbeit
und Körperarbeit
. Er ist mittlerweile 9 Jahre und es geht ihm weitgehend gut. Die
Beweglichkeit der Gelenke konnte bisher erhalten werden, ohne daß eine
Reduzierung des Bewegungsausmaßes und damit eine Verschlechterung des
Gangbildes stattgefunden hat. Die Dosierung des Schmerzmittels konnte
deutlich herabgesetzt werden; bei Bedarf wird zusätzlich Neuraltherapie
und Akupunktur
vom Tierarzt durchgeführt.
Königspudel Hündin
„Papagena“† :
Papagena erlitt zum wiederholten Male einen Bandscheibenvorfall im Übergang
Brustwirbel- zur Lendenwirbelsäule. Der erste Bandscheibenvorfall wurde
bereits operiert. Der zweite Bandscheibenvorfall konnte in der Reha-Gruppe
erfolgreich konservativ krankengymnastisch behandelt werden, so daß eine
zweite Operation nicht mehr notwendig wurde.
Leider mußte Papagena inzwischen aufgrund einer Tumorerkrankung
eingeschläfert werden.
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